PVDF-MATERIAL
Polyvinylidenfluorid, abgekürzt PVDF, bezeichnet Homopolymere von Polyvinylidenfluorid oder Copolymere von Polyvinylidenfluorid mit geringen Mengen anderer fluorierter Vinylmonomere. Es vereint die Eigenschaften von Fluorpolymeren und Allzweckharzen. Neben seiner hervorragenden chemischen Beständigkeit, Hochtemperaturtoleranz, Oxidationsbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit und Strahlungsresistenz weist es auch besondere Eigenschaften wie Piezoelektrizität, dielektrische Eigenschaften und Thermoelektrizität auf. Als zweitgrößter Fluorkunststoff gemessen am Produktionsvolumen liegt seine weltweite Jahreskapazität bei über 53.000 Tonnen.
Seine chemische Struktur zeichnet sich durch Fluorkohlenwasserstoffbindungen aus, deren kurze Bindungseigenschaften die stabilsten und robustesten Bindungen mit Wasserstoffionen bilden. Folglich weisen Fluorkohlenwasserstoffbeschichtungen außergewöhnliche physikochemischen Eigenschaften auf: Sie sind nicht nur stark abriebfest und schlagfest, sondern auch äußerst beständig gegen Ausbleichen und UV-Strahlung in extrem rauen und schwierigen Umgebungen.